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Lohnpfändungstabelle (Haupteinkommen)


Der Pfändungsschutz stellt sicher, dass Schuldner auch bei einer Pfändung ihres Arbeitseinkommens ihr Existenzminimum sichern und die gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können. Die Höhe der Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen wird jeweils zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres an die Entwicklung des steuerlichen Freibetrags für das sächliche Existenzminimum angepasst. Zum 01. Juli 2015 werden die Pfändungsfreigrenzen erhöht.

Ab diesem Datum beträgt der unpfändbare Grundbetrag bei der Lohnpfändung 1.079,99 Euro (bisher: 1.049,99 Euro) monatlich.

Der Pfändungsfreibetrag beim P-Konto steigt von 1.045,04 Euro auf 1.073,88 Euro. Dieser Betrag erhöht sich, wenn gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen sind, um monatlich 404,16 Euro (bisher: 393,30 Euro) für die erste und um jeweils weitere 225,17 Euro (bisher 219,12 Euro) für die zweite bis fünfte Person. Wenn Schuldner mehr verdienen als den so ermittelten pfändungsfreien Betrag, verbleibt ihnen vom Mehrbetrag ebenfalls ein bestimmter Anteil. Die Lohnpfändungstabelle endet bei einem Betrag von 3.292,09 Euro. Damit sind alle Beträge, die darüber hinaus gehen, voll pfändbar.

Lohnpfändungstabelle(Haupteinkommen)

Besonderheiten gelten für die Kontopfändung: Seit 2010 besteht für Kontoinhaber die Möglichkeit, Girokonten in ein Pfändungsschutzkonto (so genanntes P-Konto) umwandeln zu lassen. Beim P-Konto erhält der Schuldner ohne gerichtliches Verfahren einen automatischen Sockel-Pfändungsschutz in Höhe des unpfändbaren Freibetrags. Die Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen führt damit auch gleichzeitig zur Erhöhung des Sockelpfändungsschutzes beim P-Konto.

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Bundesministerium der Justiz unter www.bmj.de oder in der Broschüre "Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen" des Bundesministeriums der Justiz.
alle Angaben ohne Gewähr

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Zu einer Lohnpfändung kommt es dann, wenn eine Forderung bereits durch das außergerichtliche Mahnverfahren gelaufen und der Gläubiger im gerichtlichen Mahnverfahren einen Vollstreckungstitel erwirkt hat. Ab dem Zeitpunkt des Titels kann der Arbeitsgeber des Schuldners das Gehalt oder den Lohn nicht mehr mit schuldbefreiender Wirkung auszahlen. Grundlage ist ein Lohnpfändungsbeschluss, der dem Arbeitgeber direkt zugestellt wird. Oftmals kommt es danach zwischen Schuldner und Arbeitgeber zu Konflikten, da dieser zunächst eine Mehrarbeit für den Angestellten aufbringen muss. Der Arbeitgeber lässt sich im Regelfall den entstandenen Aufwand durch eine Gebühr vom Arbeitnehmer bezahlen. Ein Kündigungsgrund ist eine Lohnpfändung jedoch nicht.

Hilfe bei Schulden bietet jede größere Stadt eine öffentliche Schuldnerberatung an! Meist ist die erste Beratung kostenlos.


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